• GALLUP-Studie 2020: Wir reden bei transsexuellen, transidenten und transgender Menschen nicht mehr von einer Kleinstminderheit!

    Regelmäßig ermittelt das renommierte Gallup Institut Zahlen zu LGBT Personen in den Vereinigten Staaten. Nach 2017 wurde am 24.02.2021 wieder eine Aktualisierung der Studie zur „LGBT Identification“ veröffentlicht. Die neuesten Ergebnisse basieren auf mehr als 15.000 Interviews, die im Jahr 2020 mit Amerikanern im Alter von 18 Jahren und älter durchgeführt wurden. Gallup hatte zuvor jährliche Aktualisierungen seiner täglichen Tracking-Umfragedaten aus den Jahren 2012-2017 gemeldet. Für die Jahre 2018 und 2019 wurde keine routinemäßige Erhebung der LGBT-Identifikation durchgeführt. Die nun vorgestellte Studie bietet nun ausführlichere Auswertungen und Details zu den erhobenen Daten.

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  • Geschäftsmodell TSG-Gutachten – Wie Psycholog*innen transsexuelle Menschen abzocken

    Sie glauben, es ist ethisch verwerflich, dass man ein Geschäftsmodell betreibt, das auf der Abzocke einer vulnerablen Gruppe beruht. Sie sind auch der Meinung, dass es dumm ist, damit auch noch offen in sozialen Medien zu prahlen? Aber Sie glauben auch, dass Psycholog*innen doch sowas nicht tun. Psycholog*innen wollen ja schließlich Menschen helfen, mit ihren Problemen und Herausforderungen fertig zu werden. Oder? Nachfolgend zeige ich Ihnen an einem Beispiel, wie Psycholog*innen das Leid und die unwürdige rechtliche Situation transsexueller Menschen zum Geschäftsmodell machen.

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  • „1000 Mal NICHT berührt und 1000 Mal ist NICHTS passiert…“

    Vor fünf Jahren, am 15.07.2015 führte Irland ein Gesetz zur geschlechtlichen Selbstbestimmung ein. Irland folgte mit diesem Gesetz unmittelbar nach Malta. Auch in Malta existiert ein ähnliches Gesetz seit nun fünf Jahren (01.04.2015). Die Gesetze dieser Länder legen fest, dass jeder Mensch durch einfache Erklärung beim zuständigen Amt (i.d.R. das Geburtsstandesamt) den Eintrag im Geburtsregister ändern lassen kann. Es sind keine psychologischen/psychiatrischen Gutachten, keine ärztlichen Atteste oder langwierige und teure Gerichtsverfahren notwendig. Beide Staaten gelten als katholisch und eher christlich-konservativ geprägt.
    Eine Bilanz…

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  • Die Grundlage der Psycho-Pathologisierung

    Ich möchte in diesem Beitrag, exemplarisch für viele andere, einen sogenannten »Experten« und dessen Aussagen bezüglich transsexueller Menschen vorstellen. Der deutsche Psychiater und Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch beschrieb in seinem Werk »Sexualität und Medizin« (1979) zwölf sogenannte Leitsymptome des Transsexualismus. Er beeinflusste gegen Ende der 1970er Jahre maßgeblich die Formulierungen des deutschen Transsexuellengesetzes und gilt auch heute noch als einer der einflussreichsten Sexualwissenschaftler.

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  • Und die Pathologisierung geschlechtsvarianter Menschen geht weiter…

    Am 02.11.2020 findet im Ausschuss für Inneres eine öffentliche Anhörung zu einem Gesetzeentwurf von Bündnis 90/DIE GRÜNEN zur Aufhebung des Transsexuellengesetzes und Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes (SelbstBestG) statt. Zwei weitere Parteien – die FDP und DIE LINKE – haben ähnliche Entwürfe für Selbstbestimmungsgesetze eingebracht. Es sollen nun Sachverständige gehört werden.
    Unter anderem soll der umstrittene Kinderarzt und -psychologe Alexander Korte gehört werden. Dieser vertritt die Ansicht, dass geschlechtsvariante Kinder erst nach Durchleben der Pubertät wissen könnten, welches Geschlecht sie haben.

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  • Wenn Frauen Frauen ausgrenzen

    Aktuell entbrennt in der Partei Bündnis 90/DIE GRÜNEN eine Diskussion über einen Gesetzentwurf zur Aufhebung des Transsexuellengesetz und Einführung des Selbstbestimmungsgesetz (SelbstBestG). Die Partei, welche sich gerne selbst auf die Fahnen schreibt, die Rechte und Interessen von geschlechtsvarianten (transsexuellen, transidenten, transgender, nicht-binäre) Menschen zu vertreten und für deren Anerkennung zu kämpfen scheint nicht damit gerechnet zu haben, dass sich in ihren Kreisen einige „Parteifreundinnen“ befinden, die bei der rechtlichen Anerkennung, insbesondere von transsexuellen Frauen die Grenzen der Selbstbestimmung überschritten sehen.

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  • Selbstbezeichnung und Selbstwahrnehmung geschlechtsvarianter, transsexueller, transidenter, transgender und nicht-binärer Menschen

    Sowohl transsexuelle, transidente, transgender, nicht-binäre oder intergeschlechtliche Menschen – nachfolgend als geschlechtsvariante Menschen bzw. Menschen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung bezeichnet – kritisieren, dass die Definition und Beurteilung des Geschlechts eines Menschen überwiegend durch Außenstehende erfolgt und die Selbstaussage zum eigenen Geschlecht sowohl von Gerichten, Politik, Medien und Gesellschaft, ja selbst innerhalb der »Community« häufig in Frage gestellt wird. Diese Ausgangssituation war der Anlass, folgende Fragestellungen zu beantworten…

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  • Wie gefährlich ist Transsexualität?

    von Jessica Gerhardt – Dass ich heute noch am Leben bin grenzt an ein Wunder und für jeden Tag den ich noch erleben kann bin ich dankbar. Vor vier Jahren sah die Welt für mich noch ganz anders aus. Damals war ich verzweifelt, körperlich am Ende und litt unvorstellbare Qualen. Kaum einer wusste von diesem Leiden, nicht einmal meine engsten Freunde, und das, obwohl ich daran fast gestorben wäre.

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  • Jenaer Erklärung – Nicht nur das Konzept der Rasse ist ein typologisches Konstrukt

    Die Parallelen der Geschlechtszuweisung zum Konzept des Rassismus, wie es die Jenaer Erklärung beschreibt, sind unübersehbar. Denn auch bei geschlechtsvarianten Menschen erfolgt eine Bewertung und Einteilung nach biologischen Merkmalen.

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  • Kritik am Begriff „Geschlechtsidentität“

    Über Identitäten haben sich viele Wissenschaften und Fachgebiete Gedanken gemacht und teilweise widersprüchliche Interpretationen und Definitionen hervorgebracht.

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„Frauen und Männer sind eben nicht gleich und können daher auch nicht gleich behandelt werden!“

Würde ein deutscher Politiker einer demokratischen Partei heute eine solche Aussage treffen, es würde sicherlich für einen Aufschrei sorgen, vor allem bei Frauen. Schließlich feiern wir in diesem Jahr „70 Jahre Grundgesetz“, das in Artikel 3 allen Menschen vor dem Gesetz die gleichen Rechte zusichert. Politiker nahezu jeder Couleur betont derzeit, die Wichtigkeit der ersten drei Artikel unseres Grundgesetzes. Deutschland könne stolz darauf sein, vor 70 Jahren damit eine rechtsstaatliche Basis geschaffen zu haben, damit eine Ausgrenzung und Verfolgung von Menschen wie zur Zeit der Nationalsozialistischen Diktatur, für immer gebannt wäre.

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„Nur Gleiches muss gleich behandelt werden, Ungleiches muss ungleich behandelt werden“

Am Freitag, den 17.05.2019 fand im Deutschen Bundestag auf Antrag von B90/Die GRÜNEN eine aktuelle Stunde zum Thema „Maßnahmen gegen Homo- und Transfeindlichkeit und fürdie Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ statt. Bevor Sie, lieber lesender Mensch sich nun gelangweilt abwenden und denken, interessiert mich nicht, bin ja nicht schwul, lesbisch, bisexuell, transsexuell, transident, transgender, intersexuell, queer..

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